Über die "ag flüchtlingshilfe im wetteraukreis"

Die (Arbeitsgemeinschaft) "ag flüchtlingshilfe im wetteraukreis" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Unterstützung für Flüchtlinge zu ver-netzen. Die AG setzt sich zusammen aus örtlichen Runden Tischen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Kirchen und Kreisverwaltung.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in ihrem Engagement an den Runden Tischen zu fördern und zu unterstützen ist ein wesentliches Ziel. Ohne diesen Einsatz ist eine positive Willkommenskultur und Integration der Flüchtlinge kaum zu erreichen.


Weitere Ziele

  • Zusammenführung aller ehren- und hauptamtlich Mitwirkenden in der Unterstützung und Betreuung im Wetteraukreis.

  • Die Förderung einer positiven Willkommenskultur im Wetteraukreis.

  • Unterstützung der örtlichen Flüchtlingshelfer durch einen regelmäßigen Informationsaustausch und Fortbildungsangebote.

  • Die Entwicklung von angemessenen Standards in der Betreuung und Unterstützung.

  • Initiierung von eigenen Projekten zur Verbesserung der Situation der hier lebenden Flüchtlinge.

  • Öffentlichkeitsarbeit zu allen Themen der Flüchtlingshilfe.

  • Ansprechpartner zu sein für die in Flüchtlingsangelegenheiten zuständigen Behörden.


Koordinierung

Die Arbeit der "ag flüchtlingshilfe im wetteraukreis" wird durch eine Steuerungsgruppe koordiniert. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe sind derzeit:

  • Appel, Frank (Diakonisches Werk Hessen)

  • Battenhausen, Hanne (Wetteraukreis, Fachdienst Frauen und Chancengleichheit)

  • Bauz, Gerd (IPOS - Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der EKHN)

  • Bercek, Josef (Wetteraukreis, Integrationsbeauftragter)

  • Dittrich, Wolfgang (Evangelisches Dekanat Wetterau)

  • Dost, Shiba (Internationaler Bund, Jugendmigrationsdienst)

  • Eckhardt, Anneliese (Bürgerhilfe Florstadt)

  • Goeb, Hartmut (Caritas Beratungszentrum Wetterau)

  • Hartmann, Johannes (Internationales Zentrum Friedberg)

  • Herrmann, Markus (Gemeinde Wölfersheim)

  • Jallow, Gerlinde (Evangelisches Dekanat Wetterau)

  • Kannieß, Mark (Wetteraukreis, Fachstelle Soziale Hilfen)

  • Roger, Hilary (Deutsches Rotes Kreuz)

  • Stoll, Rita (Evangelisches Dekanat Büdinger Land)

  • Wilhelmy, Hermann (Evangelische Flüchtlingsseelsorge in der EKHN)

(Stand: September 2016)

 

Organisationspapier der "ag flüchtlingshilfe im wetteraukreis"

Seit 2013 hat sich die Situation der Unterbringung von Flüchtlingen im Wetteraukreis erheblich verändert. Bis dahin erfolgte die Unter-bringung der Flüchtlinge durch den Wetteraukreis.

Der Wetteraukreis hat diese Aufgabe mittlerweile an die kommunalen Städte und Gemeinden delegiert. Darüber hinaus gibt es Kommunen, die auch die soziale Betreuung der Flüchtlinge mit übernommen haben. In einigen Kommunen erfolgt die soziale Be-treuung seit 01.09.2014 hauptamtlich durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das nach einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat. Neben der hauptamtlichen Sozialarbeit durch den Wetteraukreis, den Kommunen und dem DRK gibt es noch eine Jugend-migrationsberatung durch den Internationalen Bund für Sozialarbeit (IB) und eine Migrationsberatung im Rahmen der Allgemeinen Lebensberatung des Diakonischen Werkes Wetterau (DW) und des Caritas Beratungszentrums Wetterau in Friedberg sowie das Valentin Sänger Haus der AWO Hessen Süd in Karben/Okarben für unbegleitete Kinder und jugendliche Flüchtlinge.

Die hauptamtliche Sozialarbeit wird in fast jeder Kommune durch ehrenamtliches Engagement ergänzt, das sich in Runden Tischen oder Unterstützerkreise für Flüchtlinge, aber auch im AK Flüchtlinge oder im Internationalen Zentrum usw. organisiert hat.

Die strukturierte Vernetzung dieser vielfältigen Akteure in der Flüchtlingsarbeit ist notwendig. Dies vor allem mit dem Ziel, das ehrenamtliche Engagement zu fördern und die örtlichen Strukturen zur Förderung von Flüchtlingen zu stärken, denn ohne dieses Engagement ist eine positive Willkommenskultur und Integration der Flüchtlinge kaum zu erreichen.

Derzeit ist es so, dass sich Ehrenamtliche mit auftretenden Fragen oft allein gelassen und überfordert fühlen. Nicht selten kommt es vor, dass sich Ehrenamtliche an den Runden Tischen mit Problemen befassen, für die in der Nachbarkommune schon längst eine Lösung gefunden wurde. Der Informationsaustausch, und die fachliche Weiterentwicklung von Ehrenamtlichen untereinander, aber auch die Vernetzung mit den hauptamtlichen Akteuren bedarf einer kontinuierlich arbeitenden Plattform. Darüber hinaus dient eine solche Plattform auch der benötigten Vernetzung der hauptamtlichen Akteure untereinander.

Mit der Gründung der “ag flüchtlingshilfe in der wetterau wird diesem Bedarf qualitativ und nachhaltig Rechnung getragen.

 

Ziele

  • Förderung einer positiven Willkommenskultur im Wetteraukreis.

  • Zusammenführung aller ehren- und hauptamtlichen Akteure, die in der „Freien Flüchtlingshilfe“ im Wetteraukreis tätig sind.

  • Unterstützung der örtlichen Flüchtlingshelfer durch Vernetzung, Fortbildung und einen regelmäßigen Informationsaustausch in allen Fragen der Flüchtlingshilfe.

  • Initiierung von eigenen Projekten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der ehrenamtlichen Helfer und der Situation der hier lebenden Flüchtlinge.

  • Öffentlichkeitsarbeit zu allen Themen der Flüchtlingshilfe.

  • Ansprechpartner sein für die in Flüchtlingsangelegenheiten zuständigen Behörden.

  • Abgrenzung von hauptamtlicher und ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit.

 

Geplante Mitarbeit durch

  • Runde Tische

  • Kommunen

  • Religiöse Gemeinschaften

  • Liga der freien Wohlfahrtsverbände

  • in der Flüchtlingshilfe tätige Vereine und Organisationen

  • Bildungsträger

  • Sportkreis Wetterau

  • Wetteraukreis

Organisation

  • Plenumstreffen der Mitglieder

  • Steuerungsgruppe

  • Regelmäßige Kontakte zu den in örtlichen Strukturen arbeitenden Flüchtlingshelfern

  • Verwaltung von zentralen Projekten und Finanzen

  • Homepage zur Information und Vernetzung

Finanzen

Die Finanzierung und Verwaltung von Finanzen muss von der Steuerungsgruppe noch geregelt werden. Gelder sollen projektorientiert akquiriert und projektbezogen eingesetzt werden.

 

Projekte

  • Erstellen und Betreiben einer Homepage zur Vernetzung der örtlichen Akteure

  • Gründung eines Dolmetscherpools

  • Durchführung von Fachtagen und Infoveranstaltungen zur Fortbildung der ehrenamtlich Tätigen

  • Bildung eines zentralen Pools an Personen zur Durchführung von Sprachkursen

  • Unterstützung von Runden Tischen für Flüchtlinge auf Anfrage, z.B. durch Mediation

  • Weitere Projekte können jeweils nach den Bedürfnissen der Mitglieder ins Leben gerufen werden

 

Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe mit Personen aus den unterschiedlichen Bereichen der Flüchtlingsarbeit wird auf einem Plenum vorgestellt, ergänzt und per Akklamation bestätigt. Sie bereitet die Sitzungen vor, koordiniert die Arbeit zwischen den Sitzungen und vertritt die “ag flüchtlingshilfe in der wetterau“ nach außen. Einzelne Personen können mit der Verantwortlichkeit für einzelne Arbeitsbereiche betraut werden.

 

Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft in der “ag flüchtlingshilfe in der wetterau“ ist für die Wahrung der Kontinuität der Arbeit vorgesehen. Sie macht durch die Mitgliedschaft von Gemeinschaften, Vereinen und Organisationen aus allen der oben genannten Bereiche außerdem das Gewicht der Arbeitsgemeinschaft nach außen hin deutlich.

Die Mitgliedschaft erfolgt durch einfache Willensbekundung auf Grundlage dieses Organisationspapieres und hat keine weiteren Verpflichtungen zur Folge. 

 

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© AG Flüchtlingshilfe im Wetteraukreis, Friedberg (Hessen)

- Letzte Änderung: 19.06.2018 -