Altenstadt - Altenstädter Freundeskreis für Flüchtlinge e.V. (AFKeV)

Kontakt

Altenstädter Freundeskreis für Flüchtlinge

Dr. Angela Vogel
(1. Vorsitzende)

Claudia Tabbo
(2. Vorsitzende)

Stammheimer Straße 8b
63674 Altenstadt

Kontakt nur per Mail:
Mail to:      Dr. Angela Vogel

Internet:     AFKeV
 

 

Schwerpunkte der Tätigkeiten und Angebote

Schwerpunkte der Arbeit: Der Altenstädter Freundeskreis begleitet mehrere Flücht­lings­familien in Altenstadt und Um­gebung bei vielen Fragen/Problemen, die der Alltag von Flüchtlingen so mit sich bringt oder mit sich bringen kann. Wir erledigen Behör­den­kor­res­pon­denzen, kümmern uns dabei auch um den Lebensunterhalt und die Aufenthaltstitel, um die Schule, um ärztliche Hilfen, helfen bei KKH-Aufenthalten, bei Schwangerschaft und trösten Hinterbliebene im Trauerfall – egal, wo­ran eine Person gestorben ist. Wenn wir nicht weiter wissen oder uns in dem jeweiligen Fall denn doch die Sachkompetenz fehlt, machen wir uns entweder schlau oder vermitteln an entsprechende Personen/Ein­rich­tungen/Behörden/­Rechts­anwält*innen (usw.) weiter. Bezüglich der Benachteili­gung von Flüchtlingsschulkindern haben wir an der Limes-Schule in Altenstadt den Nachteils­aus­gleich (VO des Hess. KuMi) durch­setzen können. Wir haben ferner Schulpatenschaften für schul­pflichtige Kinder und Kinder­gartenkinder der von uns beglei­teten Flüchtlingsfamilien über­nommen (Bevoll­mäch­tigungen).

Wir geben auch individuelle Lern­hilfen für Kinder und Sprachunterricht für Erwachsene. Derzeit finanzieren wir  Sprachun­te­rricht für eine Gruppe afghanischer Personen. Dabei handelt es sich um Leute, die vor dem Entscheid des BAMF über ihren Asylantrag keinen Anspruch auf Deutsch-unterricht haben. Zuletzt haben wir den sog. Arzt-Patient*innen-Dialog entwickelt, der in deutscher, syrisch-arabische und in der afghanisch-iranischen Sprache Farsi-Dari von unserer Internetseite  AFKeV heruntergeladen werden kann (s. oben).

Von Zeit zu Zeit sind wir auch in den politischen Raum (Gemeinde/Kreis/Land/Bund) hinein aktiv. Dabei kommt es aber auf die jeweiligen Probleme und Zuständigkeiten an.

Aber auch das sei nicht verschwiegen: Manchmal vertreiben wir uns zusammen auch nur die Langeweile, lassen Drachen steigen, gehen Heilkräuter und/oder Pilze suchen, fahren Fahrrad, pflücken Äpfel, jäten Gartenbeete oder spielen mit dem Bumerang in der Altenstädter Au herum („war einmal ein Bumerang ...“)

Der Vorstand: Frau Dr. Vogel ist Politik- und Sozialwissenschaftlerin. Bis zu ihrer Pen­si­onierung war sie im Staatsarchiv Bayern wissenschaftlich tätig, hat vierzehn Jahre lang für den öffentlich-recht­lichen Rundfunk Sendungen erarbeitet, war Dozentin an der Fach­hochschule Frankfurt a.M. und hat, ebenfalls hauptberuflich, den bundesweit arbeitenden Berufs- und Fach­verband „abekra, Verband arbeits- und berufsbedingt Erkrankter e.V.“ aufgebaut (die Bun­des­geschäftsstelle befand sich immer in Altenstadt), hat ihn mehr als zwei Jahr­zehnte lang ge­führt und politisch wie publizistisch vertreten.

Frau Tabbo, Kind syrischer Eltern, ist Architekturstudentin und in Altenstadt aufge­wachsen. Sie spricht auch ara­bisch. Seit Langem hilft sie in der syrischen Comunity in Altenstadt. Dabei hat sie viele wichtige Erfahrungen und Kenntnisse sammeln können.

Der Verein: Wir alle arbeiten ehrenamtlich. Die Mitgliedschaft im AFKeV kostet 15 € im Jahr; der Verein ist auf Spenden angewiesen. Interessierte sind freundlich eingeladen – neue Mitglieder und Helfer*innen begrüßen wir gern, um nicht zu sagen: wir bräuchten Sie und Sie und Sie, ja Sie - dringend. Im Übrigen sind wir „pro asyl“ angeschlossen, werten die Newsletter der Flüchtlingsräte der einzelnen Bundesländern aus (sehr informativ ist dabei z.B. der News­letter: Berlin hilft)  und pflegen seit vielen Jahren den ständigen Mail-Kon­takt mit dem IZ-Friedberg.

Keine festen Sprechzeiten: Unsere Hilfen/Begleitun­gen/­Un­terstützungen sind überwie­gend sozial eingebettet, was heißt: wir bieten keine regelmäßigen Sprech­zeiten an. Mit ihren Anliegen finden die Menschen auch so zu uns. Wir müssen uns allerdings vorbehalten, Hilfen nur dann zuzusagen, wenn wir dafür auch genügend Arbeitskapazität frei haben.

Derzeit aber sind wir nahezu ausgebucht.

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© AG Flüchtlingshilfe im Wetteraukreis, Friedberg (Hessen)

- Letzte Änderung: 06.11.2018 -